Baukulturgemeinde-Preis 2021

Die Finalisten des LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2021 stehen fest!

Aus dem LandLuft Juryhearing in Waidhofen/Ybbs, zu dem dreizehn engagierte Gemeinden aus ganz Österreich geladen waren, gingen folgende acht Kommunen als Finalisten für die Jury-Bereisung im April 2021 hervor. Wir gratulieren herzlich!

- Andelsbuch (V)
- Feldkirch (V)
- Göfis (V)
- Innervillgraten (T)
- Mödling (NÖ)
- Nenzing (V)
- Thalgau (S)
- Trofaiach (STMK)

Diese Gemeinden werden im April 2021 besucht und unter die Lupe genommen. Die Jury überprüft, in wie weit sich der Schwerpunkt „Boden g’scheit nutzen“ im Ortsbild widerspiegelt und macht sich im Gespräch mit Menschen, die sich vor Ort engagieren ein Gesamtbild, um schließlich die Preisträger auszuwählen.

Wir danken allen anderen zum Juryhearing geladenen Gemeinden für ihr Engagement für Baukultur und gute Bodenpolitik. Sie dürfen sich fortan über den Titel „Nominiert zum LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2021“ freuen

Ausgezeichnete Bodenpolitik - ausgezeichnete Gemeinden!

Bereits zum vierten Mal in zwölf Jahren kürt LandLuft 2021 baukulturaffine Gemeinden. Der Preis zeichnet jene Kommunen aus, in denen die Umsetzung von intelligenten und nachhaltigen Projekten einen hohen Stellenwert einnimmt. Im Zentrum des Baukulturgemeinde-Preises steht vorbildlich gelebte Baukultur. Nicht nur realisierte Bauten und Ensembles sondern auch Prozesse, die einen positiven Beitrag zur räumlichen Entwicklung leisten, sind gesucht.

Boden g'scheit nutzen!

Unter dem Motto „Boden g'scheit nutzen!“ steht diesesmal der innovative Umgang mit Grund und Boden im Mittelpunkt und somit Gemeinden und deren vorbildliche Bodenpolitik. Dazu gehören unter anderem die aktive Ortskernstärkung sowie das qualitätvolle Bauen im Bestand oder der Erhalt besonders fruchtbarer Böden. Ziel des Preises ist, die Strategien dieser Pionierorte zu erkennen und jene Menschen, die sich der Sache angenommen haben, vor den Vorhang holen.

Ein Sonderpreis richtet sich erstmals auch an Initiativen oder Projekte außerhalb von Gemeinden, die sich mit außergewöhnlichem Engagement dem Thema Grund und Boden widmen.

Die nominierten Gemeinden

Aus 37 Einreichungen nominierte die Jury aufgrund zukunftsweisender baukultureller und bodenrelevanter Zugänge 13 Gemeinden aus ganz Österreich, um beim Juryhearing im Herbst 2020 in Waidhofen/Ybbs anzutreten.

Die 13 nominierten Gemeinden sind:
Andelsbuch, Göfis, Nenzing und Feldkirch (Vorarlberg)
- Innervillgarten (Tirol)
- Lesachtal und Oberdrauburg (Kärnten)
- Lang und Trofaiach (Steiermark)
- Thalgau (Salzburg)
- Feldkirchen an der Donau (Oberösterreich)
- Ober-Grafendorf und Mödling (Niederösterreich) 

Die Bandbreite an Gemeinden, die unter dem Motto „Boden g’scheit nutzen“ teilgenommen haben, reicht von ländlichen Kommunen unter 1.000 Einwohner*innen bis zu größeren Städten mit über 30.000 Bürger*innen.

Es zahlt sich aus!

Durch die Teilnahme am Baukulturgemeinde-Preis 2021 werden Sie als Preisträgergemeinde durch vielfältige Aktivitäten – in Wort und Bild – intensiv ins mediale Rampenlicht gerückt:

  • Feierliche Preisübergabe
  • Buch zum Baukulturgemeinde-Preis
  • Wanderausstellung
  • Aushängeschild für erfolgreiche Gemeindeentwicklung
  • Sehr hohe öffentliche Aufmerksamkeit
  • Netzwerk der "Besten" in innovativen baukulturellen Entwicklungen 

Teilnahme und Ablauf

Teilnahmeberechtigt sind Gemeinden sowie Klein- und Mittelstädte mit Ausnahme der bisherigen Preisträgergemeinden.

Konkret bedeutet das für eine Gemeinde:

  1. Einreichbogen ausfüllen
  2. Von der Jury nominiert werden
  3. Einen vertiefenden Fragebogen erhalten
  4. Zum Juryhearing geladen werden
  5. Im Frühjahr 2021 die Jury im Rahmen ihrer Bereisung empfangen
  6. Im September 2021 den Baukulturgemeinde-Preis entgegennehmen
(c) LandLuft: Roswitha Natter
(c) LandLuft: Georg Herder